Aus Anlass des neunzigsten Geburtstag von J.A. Schmoll gen. Eisenwerth haben Winfried Nerdinger und Norbert Knopp eine Festschrift in elektronischer Form herausgegeben.
Kategorie: Kunstwissenschaft
Das "Dillinger Triptychon" war lange Zeit verbunden mit dem Namen Lucas van Leyden, eine Zuschreibung, die aufgrund näherer Untersuchungen zweifelhaft erscheint. Die kunsthistorischen Forschungen führen in den Umkreis des flämischen Maler Pieter Coecke van Aelst, eines Zeitgenossen Lucas van Leydens.
Kategorien: Malerei, Kunst im sakralen Raum
Lothar Meßner, "Odiliensäule", 1981
Vor dem Saardom, Odilienplatz, Dillingen
Kategorien: Kunst im öffentlichen Raum, Plastik
In Zusammenarbeit von Stiftung BürgerEngagement Saar und Institut für aktuelle Kusnt im Saarland entstand die "Bürgeraktie für Kunst & Gemeinwohl" mit Originalgrafiken von Ullrich Kerker und Dirk Rausch.
Kategorien: Malerei, Grafik
Im Saarland hat sich ein beachtenswerter Bestand an spätmittelalterlicher Bauskulptur erhalten. Bauskulptur wird verstanden als bildnerisches Schaffen, das fest mit der Architektur verbunden ist oder für den architektonischen Zusammenhang geschaffen wurde.
Kategorien: Plastik, Kunst im sakralen Raum
Arbeiten von: Nils Ballhausen, Gunter Demnig, Jochen Gerz, Hans Schröder, Roland Poppensieker, André Sive, Clemens Strugalla
Kategorie: Kunst im öffentlichen Raum
Seit 2007 beteiligen sich zunehmend auch saarländische Städte und Gemeinden an dem Projekt "Stolpersteine – Hier wohnte 1933-1945 – Ein Kunstprojekt für Europa" des Kölner Künstlers Gunter Demnig.
Kategorie: Kunst im öffentlichen Raum
André Sive, 1947; R. Poppensieker und J. Schulze Icking, 2004
Metzer Straße, Saarbrücken
Kategorien: Kunst im öffentlichen Raum, Architektur, Städtebau
Jo Enzweilers 1959 entworfenes Schachspiel lässt sich als eine konkrete, bewegliche, veränderliche Skulptur beschreiben, mit der sich auch Schach spielen lässt.
Kategorie: Design
Nach den Plänen von Georges-Henri Pingusson wurde 1951-54 die "Ambassade de France", die Französische Botschaft, in Saarbrücken errichtet. Das denkmalgeschützte Gebäude steht bis heute für eine wichtige Etappe der Nachkriegsgeschichte des Saarlandes.
Kategorien: Architektur, Kunst im öffentlichen Raum
Nach 1945 entwarf der französische Architekt und Städteplaner Georges-Henri Pingusson für die kriegszerstörte Stadt Saarbrücken die Vision einer modernen Stadt.
Kategorien: Städtebau, Architektur
Die katholische Kirche St. Michael in Saarbrücken-St. Johann wurde 1923/24 nach überarbeiteten Plänen von Hans Herkommer errichtet. Herkommer hatte 1913 den Wettbewerb zum Neubau der Kirche gewonnen, die Ausführung war aber wegen des Ersten Weltkrieges und der wirtschaftlich desolaten Nachkriegszeit zunächst unterblieben.
Kategorien: Architektur, Kunst im sakralen Raum
Das Wohnhaus für den Maler Fritz Helmut Becker in St. Ingbert wurde Ende der 1920er Jahre von dem Stuttgarter Architekten Hans Herkommer erbaut.
Kategorie: Architektur
Für den Emaille-Fabrikanten und Kunstsammler Max Glaeser entwarf der Stuttgarter Architek Hans Herkommer 1927/28 ein Wohnhaus, das auch der Unterbringung der Sammlung diente. Weitgehend original erhalten, steht das Gebäude seit langem leer.
Kategorie: Architektur
Die katholische Kirche St. Anna zu St. Wendel, in den Jahren 1929-30 nach Entwurf von Hans Herkommer errichtet, zählte zu den modernsten Kirchen in dem damaligen Saargebiet und dem Deutschen Reich. Zerstört im Zweiten Weltkrieg, wurde sie in veränderter Form 1948-54 nach Plan von Josef Wilhelm Stockhausen wiedererrichtet.
Kategorien: Architektur, Kunst im sakralen Raum
Das Stadtbild der Kreisstadt St. Ingbert wird durch den markanten Sudturm der Brauerei Becker beherrscht. Für die zwischen 1925 und 1928 realisierten Betriebsgebäude der Bierbrauerei lieferte der Stuttgarter Architekt Hans Herkommer einen Entwurf, der die baukünstlerischen Formen aus den technischen Erfordernissen der Anlage entwickelte.
Kategorien: Architektur
Das abgängige Gebäude der Saarbrücker Landeszeitung in Saarbrücken - St. Johann zählte zu den bedeutendsten Bauwerken, die während der Mandatszeit im Saargebiet entstanden. Der Stuttgarter Architekt Hans Herkommer, auf dessen Entwurf der 1925-26 errichtete Gewerbebau zurückgeht, war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem kurz zuvor vollendeten Kirchenbau von St. Michael in der Landeshauptstadt Saarbrücken hervorgetreten.
Kategorie: Architektur
2. Symposion "Gipfelkunst" entlang des Herzweges auf dem Schaumberg. Ein Projekt der Gemeinde Tholey und des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Saarland e.V.
April 2011 bis Dezember 2012
Kategorie: Kunst im öffentlichen Raum
Alexander Titz, "Rostfreies Idyll", 2011
Schaumberg, Tholey
2. Symposion "Gipfelkunst am Schaumberg"
Kategorien: Kunst im öffentlichen Raum, Plastik
Hans-Jürgen Pruß, "Symbiose", 2011
Schaumberg, Tholey
2. Symposion "Gipfelkunst am Schaumberg"
Kategorien: Kunst im öffentlichen Raum, Plastik
ist ein Forschungsprojekt des Instituts für aktuelle Kunst im Saarland an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, das im November 2006 online geschaltet wurde. Die Artikel fassen auf neuestem Stand Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu den verschiedenen Bereichen der Bildenden Kunst im Saarland zusammen. Sie verstehen sich als Bausteine, mit deren wachsender Anzahl das Bild der Kunstgeschichte des Saarlandes schärfer und präziser werden wird.
In der Anfangsphase wird der Schwerpunkt auf dem Themenbereich liegen, den die Arbeit des 1993 gegründeten Institus für aktuelle Kunst abdeckt. Es werden sowohl Arbeitsresultate, die bereits in gedruckter Form vorliegen, für das Medium des Internet-Lexikons aufbereitet, als auch bisher unveröffentlichte oder neue Ergebnisse hinzugefügt. Neben der Kunst der Gegenwart soll zunehmend auch die Kunst vor 1945 zum Gegenstand der Forschung, die größeren Kulturräume in die Betrachtung miteinbezogen und die Wechselwirkungen zu den benachbarten Regionen berücksichtigt werden.
Das Kunstlexikon Saar trägt der Besonderheit der kulturellen Entwicklung des Saarlandes Rechnung. Die Herausbildung des Saarlandes als eigenständige politische und kulturelle Einheit begann nach dem Ersten Weltkrieg, als die Wirtschaftsregion um den Mittellauf des Saarflusses aus dem Verbund des Deutschen Reiches herausgelöst und durch den Völkerbund verwaltet wurde. Im Spannungsfeld zwischen Frankreich und Deutschland entwickelte sich in den engen Grenzen des Saargebietes (1920-1935) eine selbstständige Kunst- und Kulturpflege, deren Fortführung durch die erneute Abtrennung nach dem Zweiten Weltkrieg (1945/47-1957/59) befördert wurde. Im heutigen Bundesland Saarland bleibt diese Entwicklung spürbar und gehört zu den wesentlichen Merkmalen, die das Land ebenso innerhalb der Bundesrepublik Deutschland kennzeichnen wie innerhalb der europäischen Großregion Saar - Lor - Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonie - Französische und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens.